Zum 1. Spatenstich für den Weiterbau der Therme erklärt Stadtverordnete Dr. Gabriele Janke

Werder (Havel), 10. Mai 2019 – Wir haben hier darüber berichtet, dass am 11. Mai der erste Spatenstich für den Thermenanbau erfolgt, zu dem alle Werderanerinnen und Werderaner herzlich eingeladen sind. Hierzu äußert sich Dr. Gabriele Janke, stellvertretende Fraktionsvorsitzende Der Fraktion DIE LINKE in der SVV Werder, wie folgt:

Vor mehr als sieben Jahren und fast 25 Millionen Euro gab es den ersten 1. Spatenstich für die Therme in Werder. Nun also der Spatenstich für den Weiterbau des umstrittenen Projektes. Freude darüber kommt heute nicht auf. Denn es soll weitere drei Jahre dauern und noch einmal mehr als 30 Millionen kosten, bis die ersten Gäste hier baden und sich erholen können. Diese größte Investition der Stadt Werder ging bisher gründlich schief!

Damit sich die vielen Millionen für die Werderanerinnen und Werderaner auszahlen, schlagen wir vor, die Therme zum Kern eines Sport- und Bildung-Campus’ in den Havelauen zu machen. Denn in unmittelbarer Nachbarschaft ist im gültigen Bebauungsplan seit langem vorgesehen, Sportanlagen und eine Sporthalle zu bauen. Dieser Plan muss umgesetzt werden.

Zudem wird in den Havelauen dringend eine Schule gebraucht. Beides – Schule und Sporthalle – werden nicht nur dringend benötigt, sie ergänzen auch sinnvoll die Therme mit Schwimmbad. Den Nutzen dieses Sport- und Freizeitkomplexes hätten also vor allem auch die Kinder und jungen Familien unserer Stadt.

Da die die städtische Wohnungsgesellschaft HGW im Jahr 2016 im Zuge des Vergleichs mit dem damaligen Bauträger zwei große Grundstücke neben der Therme erworben hat, sind die Voraussetzungen dafür vorhanden.

Die am 26. Mai zur Kommunalwahl neu gewählten Abgeordneten der Stadt können mit entsprechenden Beschlüssen dafür sorgen, dass die 50 Millionen, die die Therme insgesamt schlucken wird, nicht vergeudet sind. (g.j., wsw)